
NAD+ ist ein Coenzym, das an der Energieproduktion und dem zellulären Stoffwechsel beteiligt ist. Erhöht die Ausdauer und die mentale Konzentration, reduziert Müdigkeit. Wird von Sportlern und Fitness-Enthusiasten zur besseren Anpassung an Belastungen verwendet. Unterstützt Anti-Aging-Programme und Erholungszyklen.
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Was ist NAD+?
NAD+ unterstützt Zellen dabei, ihre Energie effizienter zu erzeugen und zu verwalten und besser mit dem „Stress“ durch Belastung und Altern umzugehen, indem es ihnen ein zentrales Bauelement für ihre inneren Prozesse bereitstellt.
Im biomedizinischen Kontext gehört das Molekül zu den Pyridin‑Nukleotid‑Coenzymen und ist direkt an redox-Signaling/stoffwechselwegen beteiligt, wobei es zwischen der oxidierten und reduzierten Form (NAD/NADH) wechselt und so den Energiestoffwechsel mit der zellulären Signalgebung verbindet (Überblick: Wikipedia: Nicotinamide adenine dinucleotide).
Wirkungsmechanismus (Forschungsrahmen)
NAD+ ist ein unverzichtbarer Elektronenträger für Glykolyse, Citratzyklus und oxidative Phosphorylierung; das Verhältnis NAD+/NADH beeinflusst den Stofffluss und die mitochondriale Funktion. Neben der Redox‑Rolle ist NAD+ Substrat für NAD‑abhängige Enzyme (z. B. Sirtuine und PARP), die Transkription, DNA‑Reparatur und die zelluläre Anpassung an Stress regulieren. Dies stellt das Peptid in den Mittelpunkt von Achsen wie SIRT1–PGC-1α und der PARP‑vermittelten Antwort bei DNA‑Schädigung (Quelle: PubMed Central (Review‑Artikel zu NAD+).
Präklinische/klinische Daten
| Study name | Population or experimental model | Number of subjects or samples | Duration | Key observed outcomes |
|---|---|---|---|---|
| Human oral NR trial (Trammell et al., 2016) | Healthy adults | n=12 | 9 days | Whole-blood NAD+ increased ~2.7× vs baseline at the highest dose; no numeric clinical endpoints reported |
| Randomized trial of NMN (Yoshino et al., 2021) | Postmenopausal women with prediabetes | n=25 | 10 weeks | Insulin-stimulated glucose disposal increased vs placebo (reported improvement; study presents numeric clamp endpoints) |
Hinweis: Die veröffentlichten Human‑Daten beziehen sich überwiegend auf Vorstufen (NR/NMN) und nicht auf direkt appliziertes NAD+. Nach offiziellen Quellen erfordert die Übertragung von Effekten auf exogenes NAD+ ein sorgfältiges experimentelles Design (Quellen: NEJM, PubMed).
Kontext der wissenschaftlichen Anwendung
Im Labor wird NAD+ als Standard/Coenzym in Enzymaktivitätsassays (Dehydrogenasen), in Tests zur mitochondrialen Funktion, PARP/Sirtuin‑Aktivitäten, Kalibrierungen für LC–MS/UV und als Kontrolle in Modellen metabolischen Stresses verwendet. In der klinischen/translationalen Umgebung wird es häufiger als Biomarker (NAD‑Metabolom) und in Interventionen mit Vorstufen verfolgt, aufgrund von Beschränkungen in Stabilität und zellulärem Transport des eigentlichen Moleküls.
Pharmakokinetik (für experimentelles Design)
Als polares Dinukleotid weist exogenes NAD+ eine begrenzte Membranpermeabilität auf; in Zellversuchen werden üblicherweise Bedingungen für Transport/Hydrolyse (z. B. Ecto‑Enzyme) eingeplant und intrazelluläre Pools mittels LC–MS gemessen. In in vivo‑Modellen ist es kritisch, Matrix (Blut/Gewebe), Probennahmezeitpunkt und Analysemethode zu definieren, da der Metabolismus zu Nicotinamid/Nukleotiden das beobachtete Signal dominieren kann.
Reinheit und Spezifikation
NAD Plus von MyPeptid bietet eine verlässliche Grundlage für reproduzierbare biochemische Tests, da es eine Reinheit >99% (HPLC) und Chargenkontrolle aufweist, was Hintergrundsignale in Enzym‑ und Massenspektrometrie‑Analysen minimiert.
Formel: C21H27N7O14P2
Verkauf nur zu Bildungs- und Forschungszwecken und ist nicht für Diagnose, Behandlung oder klinische Verwendung bestimmt.