



IGF-1 LR3 aktiviert zelluläres Wachstum und Regeneration. Es verbessert die Erholung und die Nährstoffeffizienz der Muskeln. Im Sport und Bodybuilding wird es verwendet, um das Volumen und die Dichte der Muskeln zu verbessern. Es wird mit Peptiden kombiniert, die das Wachstumshormon unterstützen und mit einer richtigen Ernährung.
Dieses Peptid wirkt als „Verstärker“ der Signale, die den Zellen sagen, zu wachsen, sich zu regenerieren und Nährstoffe effizienter zu nutzen, indem es diese Signale im Körper stärker und länger anhaltend macht.
Als Analog aus der Molekülklasse der insulinähnlichen Wachstumsfaktoren aktiviert eine modifizierte Variante von IGF‑1 den Rezeptor IGF‑1R (Tyrosinkinase) und die downstream PI3K–AKT–mTOR und RAS–RAF–MEK–ERK Signaling Pathways, was ihn zu einem relevanten Instrument für die Modellierung anaboler und proliferativer Antworten in vitro und in vivo (Wikipedia: IGF‑1; NCBI Bookshelf: IGF‑1/IGF‑1R overview).
Wirkmechanismus
Strukturelle Modifikationen (verlängerter N-Terminus und Aminosäureaustausch) werden experimentell eingesetzt, um die Bindung an IGF‑bindende Proteine zu reduzieren und die funktionelle Exposition gegenüber nativen IGF‑1 zu verlängern, mit dem erwarteten Effekt: länger andauernde Aktivierung des IGF‑1R und stabilere zelluläre Antworten in Kulturen und Tiermodellen. Im Kontext des Versuchsdesigns bedeutet dies ein größeres Zeitfenster für Zeitverlaufsmessungen der Phosphorylierung (AKT/ERK), der Proteinsynthese und metabolischer Messgrößen.
Klinische/präklinische Daten (für LR3 begrenzt)
Die veröffentlichten klinischen Daten betreffen hauptsächlich rekombinantes humanes IGF‑1 (mecasermin) und nicht LR3; für LR3 sind die verfügbaren Ergebnisse überwiegend präklinisch und heterogen, was direkte quantitative Zusammenfassungen einschränkt.
| study name | population or experimental model | number of subjects or samples | duration | key observed outcomes |
|---|---|---|---|---|
| EU label/assessment: mecasermin (rhIGF‑1) | patients with severe primary IGF‑1 deficiency | NR | NR | NR (LR3 ist nicht Gegenstand der Bewertung) |
Quelle für den regulatorischen Kontext der IGF‑1-Therapie (nicht LR3): EMA: Increlex (mecasermin).
Kontext der wissenschaftlichen Verwendung
Typische Anwendungen: Zelllinien für IGF‑1R-Signalgebung, Modelle der Differenzierung/Hypertrophie, Tests zur Rezeptorspezifität und Cross‑Talk mit dem Insulinrezeptor. Nicht für die klinische Anwendung bestimmt; wird nur in einer kontrollierten Laborumgebung mit validierten Biosicherheits- und QA‑Verfahren verwendet.
Pharmakokinetik (für das Versuchsdesign)
LR3 wird häufig gewählt, wenn in Tierprotokollen eine längere Exposition und selteneres Dosieren erforderlich ist; in zellulären Systemen werden serumfreie/low-serum-Phasen und Kontrollbedingungen für IGFBPs und Insulin geplant, um Störfaktoren zu minimieren.
Reinheit und Formel
IGF‑1 LR3 von MyPeptid bietet ideale Bedingungen für Tests und Laboruntersuchungen, da es eine Reinheit von über 99% aufweist (typischerweise mittels HPLC/MS bestätigt) und sich für reproduzierbare Bioassay‑Ergebnisse und Kalibrierungen zwischen Chargen eignet.
Formel: C990H1526N262O300S7
Verkauf nur für Bildungs- und Forschungszwecke (research-only); kein Arzneimittel und nicht zur Anwendung beim Menschen oder bei Tieren bestimmt.
